Wir fangen jetzt an, durch die Pyramide zu klettern:
Stell Dir vor, du möchtest einen Köpfer vom 3 Meter Turm machen.
Schon bist Du in der blauen Pyramidenspitze.
Du willst hoch auf den Turm klettern und von dort aus einen Köpfer ins Wasser machen.
Das ist Dein Ziel, das möchtest Du Dir erarbeiten und schauen, ob Dir das gelingt.
Vielleicht wirst Du anschließend Turmspringer.
Vielleicht ist Dir anschließend ein anderer Wassersport lieber
oder aber Du bist soweit erstmal zufrieden
und brauchst keinen weiteren Sport im Wasser.
Frage jemanden, wenn Du das nicht verstehst oder melde Dich bei mir.
(Kreativität ist alles, was wir selbst in die Hand nehmen und gestalten.
Wir machen uns zum Chef über das, was wir tun und wie wir es tun.)
In der grünen Etage findest Du z.B. das Wörtchen „Wunsch“.
Und der ist ganz wichtig, weil er Dich antreibt.
Das möchtest Du, und der Wunsch bringt Dein Interesse in Gang.
Ein Wunsch alleine kann nicht stattfinden. Nicht ohne Plan.
Wie kommst Du nun zu dem Erlebnis,
einen Köpfer vom 3-Meter-Turm zu machen? Du brauchst einen Plan.
Der könnte vielleicht so aussehen:
„ Ich brauche einen Schwimmlehrer“
„ Wann habe ich Zeit?“
„ Wie komme ich ins Freibad?“
„ Komme ich mit dem unterschiedlichen Wetter klar?“
„ Was sagen meine Eltern dazu?
„ Unterstützen die Anderen meine Idee?“
„ Was kann ich dafür tun, dass mein Wunsch ernstgenommen wird?“
Was Du da denkst oder fühlst, sind schon alles Vorab-Aktivitäten.
Du redest vielleicht mit Freunden darüber.
Du kriegst vielleicht Rückmeldungen, die Dir nicht gefallen.
Du mußt Dich ganz alleine hinstellen und sagen,
dass Du das wirklich möchtest …
Also arbeitet alles, was zu Dir gehört auf Hochtouren.
Körper und Verstand sind schon jetzt im Einsatz.
Gehen wir mal davon aus, dass Du Turmspringen lernen darfst.
Es klappt alles und der Unterricht hat begonnen.
In der gelben Etage finden jetzt die nächsten Verhandlungen
mit dem Körper und den Gefühlen und neuen Eindrücken statt:
„Hat der Körper bei den ersten Übungsstunden gut mitgemacht?“
„Hat die Badehose gut gehalten?“
„Gab´s schon den ersten Bauchpflatscher?“
„Gefallen Dir die Kameraden?“
„Kann man mit dem Schwimmlehrer gut sprechen?“
„Wie geht’s beim Unterricht?“
„Kriegt man auf Fragen Antworten, die einem weiterhelfen?“
„Macht´s Spaß?“
„Fragt die Familie, ob es Dir gefällt oder erzählst Du Freunden darüber?“
„Wie ist es, wenn ein Wunsch anfängt, so Stück für Stück
in Deinem täglichen Leben da zu sein?“
Jetzt steigen wir mal in die orangene Etage.
Da die Pyramide ein Spielzeug oder ein Werkzeug ist,
kannst Du die Etage benutzen oder auch weglassen.
Wenn du mit deinen Ideen und Wünschen gut klar kommst,
einen fiten Körper hast und viel Spaß beim Lernen,
dann brauchst Du Moby Fit vielleicht nur bis hierhin.
Wenn Du aber merkst, dass Du oft unzufrieden bist,
weil Du keine guten Ideen hast oder Lernen einfach doof ist
oder aber Dir Dein Körper nicht so recht gehorcht,
wie Du das gerne möchtest, dann könnte Dir Moby Fit helfen.
Denn Moby Fit ist dazu da, rauszufinden,
woran es liegt.
Das kann Moby Fit aber nur, wenn Du es möchtest
und wenn Deine Eltern das auch unterstützen.
Wie das Moby Fit macht,
kannst Du in der unteren, roten Etage erfahren.
Wenn wir hier bei rot sind, heißt das, dass wir etwas tun.
Rot ist die Farbe der Kraft.
Und indem wir etwas zusammen unternehmen,
wirst Du selbst herausfinden, wie mit Spaß gelernt werden kann,
wie man einen Wunsch anpackt, ihn festhält und solange dabeibleibt,
bis sich ein guter Erfolg einstellt.
Das hat nichts mit Noten zu tun, sondern damit,
dass Du das von ganz alleine erleben kannst,
ohne dass Du daran gehindert wirst.
Auch nicht von Deinen eigenen Lustlosigkeiten.
Ich wünsche jedem, dass er das in vielen Situationen im Leben hinkriegt.